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DAS INSTITUT

Leistungen

Mapping

Schnittstellen und Übergänge in Organisationen sichtbar machen

Mapping in vier Ebenen: Festlegung des Wirkungsraums, Kategorisierung, Identifizierung und Übersetzung in bedarfsorientierte Leistungen.
Der Wirkungsraum als lebendiges Netz, vom ersten Bild bis zur bedarfsorientierten Leistung.

Wenn in einer Organisation etwas hakt, liegt es selten an den einzelnen Bereichen. Es liegt an den Übergängen dazwischen, an Stellen, für die sich niemand zuständig fühlt, weil sie zwischen zwei Zuständigkeiten liegen. Das Mapping macht sichtbar, wo diese Stellen sind, wo Ressourcen liegen und wo mehrere dasselbe tun, ohne voneinander zu wissen. Daraus wird eine geordnete Liste der Themen, an denen die Arbeit beginnt.

Ablauf

Am Anfang steht eine strukturierte Erhebung. Je nach Fragestellung arbeiten wir mit Dokumentenanalysen, Interviews, Fragebögen und Beobachtung und werten die Ergebnisse gemeinsam mit Ihnen aus. Der Blick richtet sich dabei nicht auf einzelne Fälle, sondern auf die Bedingungen, unter denen in Ihrer Organisation gearbeitet wird.

Wir erfassen, wo Ressourcen liegen, wie Menschen Zugang zu Ihren Angeboten finden und wie Übergänge zwischen den Bereichen verlaufen. Zeigt sich zum Beispiel, dass zwischen zwei Bereichen keine verlässliche Verbindung besteht und Menschen die Abstimmung selbst leisten müssen, halten wir diese Schnittstelle als Thema fest.

Aus den so gewonnenen Themen entsteht eine priorisierte Liste. Für die ausgewählten Schnittstellen klären wir zusätzlich, welche Unterstützung im Einzelfall bleiben muss, welche sich bündeln und in eine sinnvolle Reihenfolge bringen lässt und welche im Sozialraum organisiert werden kann.

Das Mapping arbeitet auf der Ebene der Strukturen. Es trifft keine leistungsrechtliche Bedarfsfeststellung und verwaltet keine Budgets; beides bleibt in den zuständigen Systemen. Was am Ende vorliegt, ist ein belastbares Bild davon, wo Ihre Organisation tragfähig aufgestellt ist und wo Übergänge und Zuständigkeiten noch nicht greifen. Auf dieser Grundlage entscheiden Sie mit uns, welche Themen zuerst bearbeitet werden.

Einsatz und Ergebnis

Das Mapping eignet sich überall dort, wo mehrere Bereiche oder Einrichtungen zusammenarbeiten müssen und die Übergänge zwischen ihnen nicht verlässlich funktionieren. Das können Träger mit vielen Standorten und Angeboten sein oder mehrere Organisationen, deren Aufgaben eng zusammenhängen, ohne bisher gut verbunden zu sein. In der Kinder- und Jugendhilfe nutzen wir es zum Beispiel, um die Verbindung zwischen pädagogischer Arbeit und gesundheitlicher Versorgung zu klären.

Am Ende steht eine priorisierte Themenliste: eine gemeinsame, geordnete Übersicht der Schnittstellen, an denen die Arbeit ansetzen sollte. Sie zeigt, welche Unterstützung im Einzelfall bleibt, welche sich bündeln lässt und welche in den Sozialraum gehört. Damit haben Sie eine belastbare Grundlage für die nächsten Schritte und für die Frage, wo Sie zuerst ansetzen.