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DAS INSTITUT

Über uns

Geschäftsführung

Foto von Prof. Dr. Gabriele Taube

Geschäftsführung und wissenschaftliche Leitung

Prof. Dr. Gabriele Taube

  • Praxisforschung
  • Wirkungsorientierte Steuerung
  • Traumapädagogik
  • Resonanzpädagogik

gabriele.taube@das-institut-mv.de

Manche Gespräche brauchen lange, um zum Kern zu kommen. Bei mir geht es meist schneller. Ich höre auf eine Art zu, die Menschen selten erleben: nicht, um gleich zu bewerten oder eine Lösung anzubieten, sondern um wahrzunehmen, was gerade wirklich geschieht. Wer mit mir arbeitet, ist darum oft nach wenigen Momenten an dem Punkt, um den es eigentlich geht.

Für mich zählt, was sich im Kontakt zeigt: wie etwas gemeint ist, wie es ankommt, wie es sich für beide Seiten anfühlt. Dieses Arbeiten im Augenblick, das Irvin Yalom als das „Hier und Jetzt“ beschrieben hat, ist für mich grundlegend. Es ist die Basis meiner Arbeit, in der Beratung von Organisationen ebenso wie in der Begleitung einzelner Menschen. Ich arbeite offen und vertrauensvoll, weil Veränderung nur dort beginnt, wo Menschen sich zeigen können.

Mein wissenschaftlicher Hintergrund und meine lange Erfahrung geben dieser Haltung einen festen Rahmen. Dass die Zusammenarbeit gelingt, liegt aber weniger an Titeln und Methoden als an meinem Selbstverständnis als Mensch, Forscherin und Beraterin: genau hinzusehen, präsent zu bleiben und ernst zu nehmen, was ist.

Qualifikation

  • Promotion in Erziehungs- und Sozialwissenschaften
  • Weiterbildungen: Verhaltenstherapie, Familientherapie, narrative Beratung, Coaching
  • Langjährige Berufserfahrung in Forschung, Beratung, Supervision und Organisationsentwicklung

Arbeitsschwerpunkte

  • Praxisforschung
  • Theorie-Praxis-Transfer
  • Sozialpolitik
  • Beratung zu relevanten Problemfeldern innerhalb der Sozialen Arbeit
  • Organisationsberatung im Non-Profit-Sektor

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Martins, E. / Taube, G. / Wolfert, P. (Hg.) (2025, i. E.): Digitale Lernwerkstatt für Seniorinnen und Senioren. Ergebnisse aus dem Forschungsprojekt „DigiKomS“. Nomos Verlag.
  • Görtler, M. / Taube, G. / Thielemann, N. (2023): Theorie-Praxis-Transfer in der Sozialen Arbeit? Eine Reflexion am Beispiel der Lehrpraxis im berufsbegleitenden Studium. In: Transfer in Pädagogik und Erziehungswissenschaft. Hg. Desoye, A. / Diederichs, T. Beltz Juventa.
  • Görtler, M. / Taube, G. / Thielemann, N. (Hg.) (2022): Soziale Arbeit und Professionalität. Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich.

Drittmittelprojekt

BMBF-Projekt „Verbesserung der Lebensqualität in Stadt und Land durch soziale Innovationen“ (DigiKom), Förderzeit drei Jahre, Abschluss 2024. Projektübergreifende Sekundärdatenforschung zur digitalen Kompetenz älterer Menschen, Konzeptionierung digitaler Kompetenzförderung sowie Entwicklung und Durchführung einer digitalen Lernwerkstatt.

Publizierte Forschungsdaten: Sonderthemenheft Wirtschaftspsychologie 2024. Digitale Lernwerkstatt als Konzept zur Förderung der digitalen Medienkompetenzen älterer Menschen. Eine qualitative und quantitative Evaluationsstudie.

Eine vollständige Übersicht finden Sie auf der Publikationen-Seite.

Foto von Stefanie Hampe M.A.

Geschäftsführung und operative Leitung

Stefanie Hampe M.A.

  • Supervision
  • Beratung und Coaching
  • Mediation und Verhandlungen
  • Talententwicklung

stefanie.hampe@das-institut-mv.de

In eine festgefahrene Situation bringe ich meist das, was fehlt: jemanden, der ausspricht, was alle denken und sich niemand zu sagen traut. Manchmal mit dem nötigen Ernst, oft mit Humor. Gerade Humor löst verhärtete Lagen, weil er die Anspannung nimmt, ohne die Sache kleinzureden.

Diese Offenheit gilt auch für mich selbst. Ich bin bereit, mich zu zeigen, mit meiner Sicht, meinen Reaktionen, auch meinen Grenzen. Das schafft einen Raum, in dem andere sich ebenfalls trauen. Ich habe oft erlebt, dass Menschen genau dort wachsen, wo jemand vorangeht und sich zeigt, statt eine Fassade zu wahren.

In der Supervision arbeite ich anders herum: Dort rede ich wenig und halte viel aus. Ich beruhige nicht vorschnell, und ich löse Ihren Fall nicht. In helfenden Berufen entstehen Gefühle, die man nicht haben darf: Wut auf ein Kind, Erleichterung, wenn eine Familie nicht kommt. Sie verschwinden nicht, wenn niemand sie aufnimmt; sie wandern in Dienstpläne, in Zynismus, in Krankmeldungen. Was ein Team allein nicht denken kann, halte ich so lange, bis es benennbar wird. Das ist gemeint, wenn von Containment nach Bion die Rede ist. Und es ist der Grund, warum ich nie unter zwei Stunden arbeite.

In Verhandlungen kommt mir meine Direktheit zugute: Ich erkenne schnell, worum es den Beteiligten wirklich geht, spreche es an und finde Wege, die für beide Seiten tragen.

Was mich über all das hinweg antreibt, ist dasselbe: Menschen voranzubringen. In den Unternehmen, die ich führe, heißt das qualifizieren statt fertig einkaufen, bis hin zu finanzierten Abschlüssen. In der Beratung heißt es, jemandem mehr zuzutrauen, als er sich gerade selbst zutraut. Das ist keine Freundlichkeit, sondern meine Arbeitsgrundlage.

Qualifikation

  • M.A. Sozialarbeitswissenschaften, Schwerpunkt Beratung
  • Ausbildung in Mediation
  • Konflikt- und Krisenintervention
  • Langjährige Supervisionspraxis mit Teams und Leitungen in der Sozialwirtschaft
  • Psychoanalytisch und systemisch fundierte Arbeitsweise, insbesondere Containment nach Bion